* Kunst und Kulturellen Diskurs gestalten

 

Willkommen! Mein Name ist Sabine Linn (sie/ihr). Als Kulturpraktikerin arbeite ich an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, Forschung und globalem kulturellem Diskurs. Ich begreife kuratorische Praxis als einen Raum der Auseinandersetzung und Intervention, mit einem Fokus auf moderne und zeitgenössische Kunst in transnationalen Kontexten.

 

Meine Arbeit ist geprägt von Perspektiven auf Dekolonialität, Diversität und Inklusion und orientiert sich an Formen postkolonialer Transformation, die über akademische Debatten hinaus in die Praxis hineinwirken. Ich entwickle Formate, die Prozesse aktivieren, die von Repräsentation hin zu gelebten, verkörperten und kollektiven Erfahrungen führen.

My mission in life is not merely to survive, but to thrive; and to do so with some passion, some compassion, some humor, and some style. 

― Maya Angelou

Meine Praxis ist geprägt von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen, kulturellem Austausch und kritischer Reflexion. Ich bringe eine globale Perspektive ein, die durch langjährige Berufserfahrung in den Vereinigten Staaten, Europa und Afrika geprägt ist.

 

Ich entwickle kuratorische und forschungsbasierte Projekte, die sich mit Fragen von Erinnerung, Identität und strukturellem Ungleichgewicht befassen. Besonders interessiert mich, wie Kunst als Ort für Heilung und Neuausrichtung wirken und Bedingungen schaffen kann, unter denen soziale, historische und kulturelle Spannungen verhandelt und transformiert werden.

 

Im Zentrum meiner Arbeit steht die Entwicklung von Beziehungen zwischen künstlerischen Praktiken, kulturellen Kontexten und einem Publikum. Dabei fördere ich Formate des Austauschs, die Reflexion, Dialog, neue Denkweisen und kollektive Prozesse ermöglichen.

Kuratorische Praxis

Ich verbinde künstlerische Praxis mit übergeordneten kulturellen und gesellschaftspolitischen Kontexten und verknüpfe lokale Realitäten mit globalen Perspektiven. Meine Arbeit vereint konzeptionelle Entwicklung mit ausgeprägter Organisations- und Produktionsexpertise und gewährleistet die Umsetzung komplexer transnationaler Projekte von der ersten Idee bis zur Realisierung.

 

Ich verstehe Kuratieren als einen dynamischen und kollaborativen Prozess, der Beziehungen zwischen Kunstwerken, Menschen und Kontexten herstellt und zu sozialem und kulturellem Wandel beiträgt. Care begreife ich dabei als eine zentrale kuratorische Methode. Dies ermöglicht Verschiebungen in der Wahrnehmung und eröffnet Räume für Reflexion, Verbindung und Neuordnung.

 

Ich arbeite gerne experimentell mit Räumen, Formaten und Kollaborationen und lasse Projekte in Auseinandersetzung mit ihren jeweiligen Kontexten und Bedingungen entstehen und sich weiterentwickeln.

Berufserfahrung

Ich habe an Ausstellungen, Forschungsinitiativen und kulturellen Projekten in internationalen Kontexten mitgewirkt, insbesondere am Iwalewahaus der Universität Bayreuth sowie in Stuttgart, London, New York, Los Angeles, San Francisco und auf dem afrikanischen Kontinent, insbesondere in Äthiopien, Tansania und Namibia.

 

Meine Arbeit umfasst die Kuration, Projektmanagement sowie die Realisierung von Ausstellungen, Performances, Konzerten und Vermittlungsformaten in Zusammenarbeit mit Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Institutionen und interdisziplinären Partner:innen.

Expertise

  • Kuratieren, Organisieren und Realisieren von Ausstellungen

  • Recherche, Archivarbeit und konzeptionelle Entwicklung
  • Projektmanagement und internationale Koordination
  • Reflexive und diversitätssensible Arbeitsweise
  • Zusammenarbeit mit Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Institutionen und interdisziplinären Teams

 

Ich arbeite sowohl in institutionellen als auch in unabhängigen Kontexten mit einem Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst Afrikas im globalen Kontext.

Ausbildung

Ich habe einen Master of Arts in interdisziplinären Afrikastudien mit den Schwerpunkten Kuration und Kunstwissenschaft sowie Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Bayreuth erworben.

 

Meine kuratorische Praxis wurde durch die Realisierung von Ausstellungen und projektbasierten Arbeiten am Iwalewahaus der Universität Bayreuth weiterentwickelt, mit dem Fokus auf moderner und zeitgenössischer Kunst Afrikas im globalen Kontext.

 

Zudem habe ich einen Bachelor of Fine Arts in Photography and Imaging am renomierten ArtCenter College of Design in Pasadena, Kalifornien, USA, abgeschlossen.

Ich stehe für kuratorische Projekte, Projektmanagement und Kooperationen im Bereich zeitgenössischer Kunst und Kultur zur Verfügung, einschließlich der Entwicklung und Realisierung von Ausstellungen, öffentlichen Programmen und interdisziplinären Initiativen.

 

Ich arbeite mit Museen, Galerien, Kultureinrichtungen und unabhängigen Partner:innen zusammen und bin offen für berufliche Tätigkeiten in Deutschland und international.

Ausstellung | irgendwo

Vernissage der Fotoserie 'irgendwo' in der Kunstnische im Kunst- und Kulturhaus NEUNEINHALB.

 

Nach der Sommerpause wurde meine Fotoserie „irgendwo“ im NEUNEINHALB in Bayreuth am Montag, 2. September 2024, um 20:00 Uhr eröffnet. Zu sehen bis Ende September 2024. Eintritt frei.

  

Die Kuratorin Anja Zeilinger sagte: "Sie ermöglicht es uns, das vermeintlich Vertraute neu zu sehen." Im Gespräch mit der Kuratorin gab ich Einblicke in meine Arbeit.

 

Bei ausgewählter Musik in der Outdoor-Lounge kamen alle bei einem Kaltgetränk zusammen, tanzten und feierten das Wiedersehen.

Ausstellung | Every Seed is a Longing

Gemeinsam mit dem Büro Himmelgrün und ehemaligen Kolleginnen des Iwalewahaus der Universität Bayreuth zeigten wir die Gruppenausstellung 'Every Seed is a Longing' in der Ausstellungshalle im Neuen Rathaus Bayreuth vom 8. - 28. Mai 2024. Eintritt frei. 

 

Projektträger war der gemeinnützige Verein Gärten der Begegnung – Interkulturelle Gärten Bayreuth e.V. Außerdem hatten sich die Vereine Die Summer e.V., Flora Nordostbayern e.V. und die Vielfaltsgärtnerei Radies & Das mit Bildmaterial und Informationen über deren Pflanzenprojekte beteiligt. Ich war maßgeblich an der Kuration beteiligt, inklusive der Konzeption, Planung und Organisation der Ausstellung.

 

Die Ausstellung 'Every Seed is a Longing' hatte zum Ziel, die elementare Bedeutung von Pflanzen hervorzuheben und ein tieferes Verständnis im Rahmen des interdisziplinären Ansatzes der kulturwissenschaftlichen Pflanzenforschung, der Plant und Environmental Humanities, zu vermitteln, sowie eine größere Wertschätzung für die Pflanzenwelt zu wecken. Es wurden unterschiedliche Methoden, wie Menschen Pflanzen wahrnehmen, nutzen und kulturell verarbeiten, beleuchtet, um ein Bewusstsein für einen respektvolleren Umgang mit der Natur zu schaffen. Sie befasste sich mit dem Zustand von Pflanzen, erkundete unser gegenwärtiges Verhältnis zu ihnen und widmete sich den Praktiken bzw. der Interaktion zwischen Menschen und Pflanzen in Literatur, Kunst und Kultur.

 

Die Gruppenausstellung umfasste diverse Werke der folgenden lokalen und internationalen zeitgenössischen Künstler:innen und Aktivist:innen: Emeka Alams, Yassine Balbzioui, Michael Bayer, Paúl Bedón, Christiane Fichtner, Goldendean, Stephan Klenner-Otto, Sabine Linn, Markus, Christian Proaño, Bernd Romankiewitz, Robinga Schnögelrögel, Marie Schönheiter, Horst Siegel, Terreiros, und Franziska Wagner.

Interesse an Zusammenarbeit?

 

Ich freue mich auf deine Nachricht!

hello @ sabinelinn.com